5 Gründe warum Marketing nicht messbar ist, die jeden betreffen: Stellen Sie sich vor: Sie haben 5.000 Euro in Google Ads investiert. Die Klicks rollen rein, das Team ist zufrieden. Doch im Quartalsabschluss fehlt jede Spur davon im Umsatz. Woher kommt diese Lücke?

Warum ist es ein Problem wenn Ihr Marketing nicht messbar ist?

Marketing kostet Geld (zumindest in den meisten Fällen) das wissen wir alle. Aber wenn wir schon Geld ins Marketing investieren, dann sollte daraus ein Mehrwert entstehen. In den meisten Fällen zeigt sich aber folgendes Bild: Marketing wirkt planlos, weil es nicht messbar ist – meist aus nur fünf wiederkehrenden Gründen. Ich zeige Ihnen, welche das sind, damit Sie das nächste Mal anders entscheiden. Marketing nicht messbar bedeutet aus unternehmerischer Sicht Entscheidungen aus dem Bauch heraus, ohne klare Entscheidungsgrundlage.

Grund 1: Kein klares Ziel vor der Messung

Ohne definierte Meilensteine bleibt "Marketing nicht messbar" und nebulos. Sie tracken Klicks, aber nicht, ob sie zu Angeboten führen. Der Fehler: Man misst Aktivität statt Ergebnis. Prüfen Sie: Welche drei Geschäftszahlen soll Marketing direkt beeinflussen? Ohne klares Ziel bekommt man am Ende nur viel Daten mit denen man nichts anfangen kann..

Grund 2: Tracking nur halb eingerichtet

Viele KMU tracken Website-Besuche, vergessen aber UTM-Parameter oder Formular-Events. Ergebnis: Daten aus Ads und E-Mails landen im Nirgendwo. Ohne vollständige Verknüpfung zu Google Analytics oder Ihrem CRM sehen Sie nur die Oberfläche. Die zunehmende Einschränkung von Cookies macht auch die Erarbeitung eines Plan B nötig. Eine klare Strategie bei der Vergabe von UTM-Parametern kann hier, auch ohne Cookies Rückschlüsse auf den Erfolg von Marketingaktivitäten ermöglichen. Ohne UTM-Strategie heißt es bei Ablehnung der Cookies ganz schnell Marketing nicht messbar.

Grund 3: Falsche Kennzahlen im Blick

CTR und Impressions klingen gut, ersetzen aber keine Conversion-Rate oder Kundenlebenswert. Unternehmer optimieren oft das Verkehrte. Fragen Sie sich: Welche Zahl hat den größten Einfluss auf Ihren Cashflow? Sonst haben Sie zwar schöne Kennzahlen definiert, aber es bleibt das Problem: Ihr Marketing ist nicht messbar, zumindest lassen sich keine Schlüsse daraus ableiten. Die Prazis zeigt, dass Unternehmen mit viralen Beiträgen nicht zwingend auch die meisten Anfragen haben. Oft ist es sogar so, dass gezielte Beiträge, die das Problem einer kleinen Zielgruppe genau treffen, mehr bringen als reichweitenstarke Beiträge. Denn genau diese Beiträge bringen eine vorgewärmte Zielgruppe, mit Problembewusstsein und - im besten Fall - mit dem klaren Wunsch nach einer Lösung. Und das ist letztlich genau was mit Marketing-Aktivitäten bezweckt wird.

Grund 4: Daten aus mehreren Quellen isoliert

Marketing-Tools, CRM und Buchhaltung sprechen nicht zusammen. Ein Lead aus LinkedIn taucht im Excel auf, aber nicht im Gesamtbild. Ohne zentrale Dashboard-Lösung bleibt die Wirkung unsichtbar und ihr Marketing nicht messbar. Es gilt also mittelfristig eine klare Struktur zur Messung möglichst aller Marketingdaten aufzubauen. Das Websiten-Analysetool der Wahl ist also nicht der alleinige Heilsbringer. Wichtig ist eine klare Übersicht, die schnelle Entscheidungen ermöglicht. Damit ist man auch auf die nächste Sponsoring-Anfrage gut vorbereitet. So kann man sich dann auch bewusst für oder gegen Imagewerbung oder eine bestimmte Werbeform entscheiden.

Grund 5: Keine Regelmäßige Validierung

Einmal eingerichtet, wird Tracking nie geprüft. Links brechen, Cookies blocken – und schon sind Monate Daten wertlos. Planen Sie monatliche Checks ein.

Diese Gründe erklären 90 Prozent der Messprobleme, die ich in Beratungen sehe. Sie sind lösbar, wenn man sie benennt. Der Hebel liegt in simpler Systematik: Definieren, verbinden, prüfen.

Wenn Sie möchten, schaue ich mir Ihr Marketing gerne einmal strukturiert an. Oft sieht man in kurzer Zeit, wo die Hebel liegen. Ein guter Einstiegspunkt wäre hier unser Clarity Marketing Audit. Damit haben Sie ein klares Bild: Ist Ihr Marketing nicht messbar, gibt es noch Lücken oder haben Sie breits die nötigen Vorkehrungen getroffen, um strukturierte Entscheidungen zu treffen.

 

Übrigens wir veröffentlichen auch regelmäßg kurze Beiträge auf LinkedIn. Besuchen Sie dafür einfach das Profil von Tobias Schmidhuber.